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Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (Doktorand/in)

Ausschreibungsnummer: 605 Universitätsklinikum Essen
Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie

Als universitäres Klinikum der Maximalversorgung mit einer Kapazität von rund 1.300 Betten betreuen wir mit über 6.000 Beschäftigten in 26 Kliniken, 23 Instituten und Fachzentren jährlich 225.000 Patienten. Unser Haus bietet medizinische Versorgung, modernste Diagnostik und umfassende Therapie mit höchstem internationalem Standard. Hinzu kommt ein umfangreiches Leistungsspektrum in Forschung und Lehre auf international konkurrenzfähigem Niveau.

In der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie ist in der Arbeitsgruppe von Frau Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Ruth Bröring zum 01.09.2018 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (Doktorand/in) (Entgeltgruppe 13 TV-L / 65%- befristet) in Teilzeit zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den persönlichen und tarifrechtlichen Voraussetzungen. Die Beschäftigung ist zunächst für die Dauer von 3 Jahren im Rahmen eines von der DFG drittmittelgeförderten Projektes vorgesehen. Verlängerungen sind bei Verfügbarkeit von Drittmitteln u.a. entsprechend den Höchstbeschäftigungsfristen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) möglich.

Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt im molekularbiologischen crosstalk zwischen der Leber und Umwelteinflüssen. Die parenchymalen (Hepatozyten) und nicht-parenchymalen Zellen der Leber (Kupfferzellen, sinusoidalen Endothelzellen und hepatischen Sternzellen) sind Teil des angeborenen Immunsystems. Sie exprimieren evolutionär hochkonservierte, vererbbare Faktoren, die Pathogen recognition receptors (PRR) genannt werden. Sie erkennen molekulare Muster von Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten, die in höher entwickelten Organismen nicht vorkommen. Die PRR repräsentieren eine der ersten Verteidigungslinien gegen einfallende Pathogene und vermitteln über die Expression entzündungsfördernder Zytokine, antiviraler Faktoren und chemotaktischer Substanzen eine koordinierte Immunantwort. Die chronische Hepatitis-B-Virus-Infektion ist weltweit eine der Hauptursachen für die Entstehung einer Leberzirrhose mit erhöhtem Risiko für die Entwicklung des Leberzellkarzinom. Die Rolle des adaptiven und angeborenen Immunsystems im Rahmen der Chronifizierung und Immunpathogenese dieser Infektionskrankheit, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Das angeborene Immunsystem der Leber, ist in der Lage effiziente Immunantworten zu initiieren und zu koordinieren. Um dem zu entgehen, hat das Hepatitis-B-Virus diverse Ausweichstrategien entwickelt. Das Oberflächenantigen (HBsAg) wurde hierbei als wichtiges Tolerogen beschrieben, welches die Ausweichmechanismen des Virus dominiert. Ziel eines DFG-finanzierten Forschungsvorhabens ist die detaillierte Darstellung der molekularen Interaktionen zwischen dem Hepatitis-B-Virus und den Immunzellen der Leber und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für das adaptive Immunsystem.

Hierfür suchen wir eine/n hochmotivierte/n und kommunikative/n Mitarbeiter/in mit Organisationstalent und Teamfähigkeit. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein sehr guter Hochschulabschluss (Diplom oder Master der Biologie, Biochemie oder verwandter Fachrichtungen), sehr gute Kenntnisse in den Bereichen Immunologie, Molekular- und Zellbiologie sowie die Bereitschaft zur Durchführung von tierexperimentellen Arbeiten am Mausmodell, eine FELASA-B-Qualifikation ist wünschenswert. Erfahrungen mit experimentellen Laborarbeiten (Immunologische-, molekular- und zellbiologische Standardtechniken) sowie gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.

Die Einbindung in das strukturierte Ausbildungsprogramm BIOME (www.uni-due.de/biome/) ist vorgesehen, ein Programm über das die nötige Qualifikation zur Promotion am UKE gesammelt wird, und das die Vernetzung und den Austausch zwischen Doktoranden aus unterschiedlichen Arbeitsgruppen fördert.

Die Mitarbeit bei Nebentätigkeit richtet sich nach der Hochschulnebentätigkeitsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen / Bewerber und Gleichgestellte i.S. des § 2 Abs. 3 SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Duisburg-Essen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen beim wissenschaftlichen Personal an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen vorzugsweise per E-Mail in einer PDF-Datei unter Hinweis auf die Ausschreibungsnummer 605 innerhalb von 4 Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige an:

Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Ruth Bröring
Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie
Medizinisches Forschungszentrum (MFZ)
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Email: ruth.broering@uk-essen.de

Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zu Bewerbungszwecken gemäß der jeweils geltenden Regelungen zum Datenschutz. Weitere Hinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung auf unserer Homepage unter: www.uk-essen.de

Zum Karriere-Portal des Universitätsklinikums Essen gelangen Sie hier.

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